Rezepte

Veröffentlicht am 6. September 2018 | von Kathi

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Tomatenketchup einfach selbst gemacht

Hochbeet mit Tomaten

Meine Tomatenpflanzen

Meine Tomatenernte fiel dieses Jahr ausgesprochen üppig aus, so dass ich mich entschlossen habe, Tomatenketchup selber zu machen.

Ich habe nur Cocktailtomaten angepflanzt, sie schmecken meinen Kindern besser, da sie so schnell im Mund verschwunden sind und süßer sind. Ich habe festgestellt, dass sie gut geeignet sind für Ketchup, grade wegen ihrer natürlichen Süße.

Sicherlich kann man auch alle anderen Tomatensorten verwenden, möglicherweise braucht man dann etwas mehr zugegebene Süße.

Zutaten für den Tomatenketchup:

Frisch geerntete Tomaten aus dem Garten

 

  • ca. 500 g reife Tomaten
  • 1 große rote Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20-25 ml Rotweinessig
  • 1 Prise Muskat, Salz (ca. 1/2 TL), Pfeffer (ca. 1/4 TL), Paprika edelsüß (ca. 1/2 TL)
  • 15-20 g Honig

Praktisches Zubehör:

  • Kochtopf
  • Sieb
  • Pürierstab oder Küchenmaschine
  • Sterilisierte Flaschen oder Gläser

Durchführung:

  1. Tomaten, Paprika, Knoblauch und Zwiebeln recht klein schneiden. Austretenden Saft der Tomaten beim Schneiden ebenfalls verwenden!
  2. Alles in einen Topf geben und mit etwas Öl anschwitzen.
  3. Rotweinessig, Muskat, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Honig zugeben und ca. 10-15 Minuten einkochen lassen. Sollte die Konsistenz danach noch zu flüssig sein, weitere 10-15 Minuten köcheln lassen. Meine Cocktailtomaten hatten recht wenig Flüssigkeit, das kann jedoch je nach Tomatensorte variieren.
  4. Nun einen Deckel auf den Topf setzten und 15 Minuten bei schwacher Hitze weiter köcheln lassen.
  5. Konsistenz vom Tomatenketchup prüfen. Wenn das Gemüse schön weich ist, den Ketchup abschmecken und mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine pürieren.
  6. Wer möchte kann alles noch durch ein Küchensieb geben. Dann heiß abfüllen.

Fertig, Lecker!

Zusätzliche Hinweise

Wer eine kräftige Küchenmaschine hat, kann die rohen Zutaten vor dem anbraten zer­häck­seln. Damit spart man sich etwas Arbeit und das Gemüse ist schön klein.

Beim Verwenden von Gläsern für den Ketchup, kann man verfahren wie bei Marmelade und nach dem Einfüllen die Gläser fest verschließen und für 5-10 Minuten auf den Kopf stellen. Somit hält es sich länger.
Ich verwende Flaschen mit Bügelverschluss oder Milchflaschen. Im Kühlschrank hält es sich einige Wochen, in der Zeit ist es bei uns lange aufgebraucht.

Wer Lust hat, kann das Rezept nach eigenem Geschmack und Belieben erweitern. Möglich wären verschiedenste Gewürze, wie Chili, Zimt, Lorbeerblätter, Piment, Nelken, Curry, aber auch Apfelessig, statt Rotweinessig… der Kreativität und der Experimentierfreude sind kaum Grenzen gesetzt. 🙂
Natürlich kann man auch den Honig komplett weglassen oder durch etwas Zucker ersetzten.

Grade in industriell gefertigten Ketchup sind oftmals viele Zutaten enthalten, die nicht notwendig sind. Abgesehen von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen, enthalten sie auch unnötig viel Zucker.
Vollkommen überflüssig mit diesem Rezept.


Autoreninfo

Kathi

: Ich bin 33 Jahre, Heilerziehungspflegerin und Mama von zwei kleinen Kindern. Zusammen mit den beiden bin ich gerne in meinem Garten. Wir pflanzen dort Gemüse und Obst an. Naja... ich pflanze an, meine Kinder und mein Mann ernten und essen. Am liebsten gleich vor Ort. :-)



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