Sammeln Fichtenzweig mit Fichtenspitzen

Veröffentlicht am 1. Mai 2018 | von Talie

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Fichten – Die Triebspitzen als kleines Highlight im Frühling sammeln

Fichten prägen unsere Landschaften. Sie gehören zu den wichtigsten forstwirtschaftlichen Gehölzen. Ob als Brennholz, Werkstoff oder für die Papierherstellung, das Holz findet viele Anwendungen. Fast vergessen ist die Fichte bei vielen als kulinarisches Highlight im Frühling. Zeit das zu ändern und das Aroma für die Küche einzufangen!

Fichten finden

Die Fichte ist ein geschätzter Nadelbaum in der Forstwirtschaft und ist häufig in angelegten Reinbeständen zu finden. Sie sind aber so auch in Mischwäldern und natürlich Nadelwäldern zu finden. da Fichten eine etwas kühlere Umgebung benötigen, findet man sie in höheren Gebirgslagen häufiger.

Die heimische Fichte in Mitteleuropa ist die gemeine Fichte. Sie haben einen aufrechten, geraden wuchs. An ihren Zweigen wachsen immergrüne Nadeln. Zu erkennen ist sie besonders an ihrer rotbraunen, geschuppten Rinde.

Vorsicht! Nicht mit der giftigen Eibe Verwechseln

Eibenast

Eibennadeln sind weicher und biegsamer als die Nadeln von Tannen und Fichten.

Ein Nadelbaum, mit dem Verwechslungsgefahr besteht, ist die giftige Eibe. Sie ist ebenfalls immergrün und wächst als Strauch oder kleinerer bis mittelgroßer Baum. Im Gegensatz zu Fichten und Tannen hat die Eibe aber weiche und leicht biegsame Nadeln.

Verwechslung von Fichten mit Tannen

Die Fichten gehören zu den Kiefergewächsen. Zu den Kiefergewächsen gehören zum Beispiel auch Tannen. Diese beiden Arten haben viele Gemeinsamkeiten und lassen sich manchmal schwer auseinanderhalten. Ein Merkmal, an dem sich Tannen und Fichten unterscheiden, ist an den Nadeln zu finden. Während Tannen direkt aus dem Ast wachsen, sitzen die Fichtennadeln auf sehr kurzen Stielen auf dem Ast. Falls es doch zu einer Verwechslung kommt, ist das überhaupt nicht tragisch. Tannen können genauso verwendet werden.

Die Triebspitzen von Fichten sammeln

Im Frühling fängt die Fichte an auszutreiben und zu wachsen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen ein paar der hellgrünen Triebspitzen für die eigene Verwendung zu sammeln. In der Regel treiben sie im April aus und sind bis in den Mai hinein sammelbar. Die älteren Triebspitzen verholzen mit der Zeit. Um der Fichte nicht zu schaden, sammelt man am besten von jedem Baum nur ein paar Spitzen. die oberen Triebe sollte man nicht sammeln, damit die Fichte sich noch gut entwickeln kann.

Fichtennadeln mit kurzem Stiel

Fichtennadeln sitzen auf einem kurzen Stiel am Ast.

Verwendung von Fichten in der Küche

Die frischen Triebspitzen sind vielseitiger einsetzbar als man meint. Die Triebe sind noch sehr zart und haben einen aromatischen, leicht säuerlichen Geschmack. Durch die Säure können sie Essig gut ersetzen. Damit lassen sich z.B. sehr gut Dressings für Salate herstellen.

Besonders beliebt ist die Herstellung von Fichtensirup, wo das Fichtenaroma mit Zucker eingefangen wird. Damit lassen sich dann wunderbar viele Perlweine wie Sekt oder Prosecco aromatisieren. Auch in Limonaden und Tees schmeckt es sehr gut und erfrischend.

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Ich bin gelernte Betriebstechnikerin mit grünem Herzchen. Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein und alles Mögliche zu sammeln. Es tut mir gut und zeigt mir den Wert von Ressourcen, die wir als selbstverständlich hinnehmen. Das überträgt sich auch auf meinen Haushalt. Ich möchte gerne nachhaltiger leben und denke, dass es vielen so geht wie mir…. Deshalb gibt es auch „Grüner Geht Immer“, wo ich alle meine Erkenntnisse teilen möchte. 😊



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