Sammeln Laub auf Waldboden

Veröffentlicht am 6. Juli 2018 | von Talie

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Steinpilze – eine Pilzfamilie mit gutem Geschmack

Steinpilze gibt es in verschiedenen Arten. Ob Sommer-Steinpilz, Kiefern-Steinpilz oder Fichten-Steinpilz, alle dieser Pilze gehören zu den besten wild wachsenden Speisepilzen. Außerdem gehören sie zu den Röhrlingen.

Als unerfahrener Pilzsammler sollte man aber nicht unbedarft in den Wald gehen und sammeln. Giftige Pilze sind unbedingt zu vermeiden. Einen erster Einstieg zum Thema Pilzesammeln ist hier zu finden, allerdings empfehle ich, mit einem erfahrenen Sammler loszuziehen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann Pilze auch zuhause züchten.

Vorkommen von Steinpilzen

Steinpilze sind weit verbreitet. Man findet sie in Nadel- und in Laubwäldern. Sowohl auf Lichtungen als auch am Waldrand wachsen sie dort häufig. Je nach Steinpilzart kann man gut nach dem jeweils im Namen verankerten Baumpartner, Fichte oder Kiefer, achten, um Pilze zu finden.

Der Sommer-Steinpilz ist bei guten Bedingungen ab Mai bis August zu finden. Hauptvorkommen des Pilzes ist im Juli. Der Sommer-Steinpilz ist zwar nicht giftig und wohl auch sehr lecker, aber er ist vom Aussterben droht und darf nicht gesammelt werden. Die anderen Steinpilzarten sind erst etwas später im Jahr dran. Sowohl der Kiefer- als auch der Fichten-Steinpilz sind von Juli bis November sammelbar. Bei diesen Pilzen sind die besten Sammelmonate der August und der September.

Bestimmung der Steinpilze

Die jungen Fruchtkörper von Steinpilzen sitzen meistens sehr tief in der Erde und es schaut nur der Hut raus. Die genannten Steinpilzarten Fichten-Steinpilz-, Kiefern-Steinpilz und Sommer-Steinpilz, haben alle ein mehr oder weniger ausgeprägtes Stielnetz gemein. Außerdem verfärbt sich das weiße fleisch nicht bei druck oder einschnitt. Die Hüte der unterschiedlichen Pilzarten weisen aber unterschiede auf.

Hut der Steinpilzarten

Gemein haben die Sorten, dass der Hut zwischen 6 – 20 cm groß wird. Die Oberfläche ist glatt und sieht, wenn sie feucht ist, leicht schmierig aus. die Hüte sind erst halbkugelig und werden mit der Zeit erst gewölbt und dann im Alter ausgebreitet.

Fichtensteinpilz

der Hut von jungen Fichtensteinpilzen ist zunächst weißlich und wird dann hellbraun, bis er im Alter dunkelbraun ist.

Kiefernsteinpilz

Der Kiefernsteinpilz besitzt einen rotbraunen Hut.

Sommersteinpilz

Der Sommersteinpilz besitzt eine filzige Huthaut. Diese Huthaut ist häufig schuppig und aufgerissen. Jung ist er zunächst dunkelbraun und wird im Alter heller, bis milchkaffeebraun.

Röhren der Steinpilze

Steinpilze gehören zu den Röhrlingen. Auf der Hutunterseite befinden sich die Röhren, über welche er Sporen zur Vermehrung absondert. Zunächst sind die Röhren eher weißlich. Wenn seine Sporen reifen werden die Röhren gelb bis olivgrün. Die Sporen, die über die Röhren abgesondert werden, sind Olivbraun.

Stiel der Steinpilze

Die Stiele von jungen Steinpilzen sind am Anfang meistens bauchig. Sie wachsen dann mit der Zeit und wirken erst keulig und im Alter eher zylindrisch. Die Stiele sind weiß bis hellbraun. Im oberen Teil haben sie ein deutliches, feinmaschiges weißes Netz.

Fleisch von Steinpilzen

Steinpilze besitzen wenn sie jung sind ein weißes festes Fleisch. Bei älteren Pilzen verfärbt sich das Fleisch unter dem Hut leicht bräunlich und wird schwammig.

Verwendung von Steinpilzen in der Küche

Steinpilze sind sehr gute und aromatische Speisepilze. Aus ihnen lässt sich ein sein leckeres Pilzgemüse zubereiten. Da die Pilze so aromatisch sind, kann man sie auch gut mit weiteren, nicht so aromatischen Pilzen, mischen. Auch als Soße oder als Suppe kann man Pilze gut zubereiten.

Um sich ein paar Pilze zu konservieren eignet sich das Trocknen bei den Steinpilzen sehr gut. Dazu werden die Pilze einzeln aufgefädelt und an einem luftigen Ort gehangen.

Fazit zum Sammeln von Steinpilzen

Sie sind wirklich sehr lecker und gut bestimmbar. Das sind immer gute Voraussetzungen zum Sammeln. Wer früh im Jahr auf Steinpilze trifft, sollte aber sicher stellen, dass es kein Sommer-Steinpilz ist. Der Sommer-Steinpilz ist schon kurz vorm aussterben und darf auch gesetzlich nicht gesammelt werden!

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Ich bin gelernte Betriebstechnikerin mit grünem Herzchen. Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein und alles Mögliche zu sammeln. Es tut mir gut und zeigt mir den Wert von Ressourcen, die wir als selbstverständlich hinnehmen. Das überträgt sich auch auf meinen Haushalt. Ich möchte gerne nachhaltiger leben und denke, dass es vielen so geht wie mir…. Deshalb gibt es auch „Grüner Geht Immer“, wo ich alle meine Erkenntnisse teilen möchte. 😊



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